Das schöne Sommer- und Sonnenwetter hat leider auch seine negativen Seiten.

Lang anhaltende Trockenheit, fehlende Niederschläge, kaum Feuchtigkeit im Winter und die besonderen hydrogeologischen Verhältnisse im gesamten Taunus belasten die kommunalen Wasserversorgungsanlagen übermäßig. Entsprechende Berichterstattungen in den letzten Wochen in der lokalen Presse haben dies deutlich gemacht.

Daher hat der Gemeindevorstand der Gemeinde Grävenwiesbach heute Morgen den Trinkwassernotstand für unsere Gemeinde festgestellt. Dies gilt für das gesamte Gemeindegebiet und ist zunächst festgelegt für die Zeit vom 01.08.2020 bis einschließlich 31.08.2020.

Wir appellieren dringendst an alle, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen und nur für das Notwendigste zu verwenden. Insbesondere sollte auf die Bewässerung von Grünflächen usw. verzichtet werden, damit ausreichend Trinkwasser für Lebensmittelzwecke vorhanden ist.

Die Situation ist bei den benachbarten Städten und Gemeinden nicht anders. Bei weiter anhaltender Trockenheit sind ähnliche Schritte dort auch nicht auszuschließen.

Auf die erhöhte Brandgefahr bei dieser Witterung brauche ich sicher nicht gesondert hinzuweisen. Uns allen ist noch der Großbrand vom letzten Jahr im Feld vor Grävenwiesbach in bester Erinnerung., wie auch der Feldbrand am Laubacher Kreuz. Und unsere "alte Bekannte", die Pandemie, treibt weiterhin ihr Unwesen.

Wie man so schön zu sagen pflegt: Im Westen nichts Neues. Es waren, sind und bleiben spannende Zeiten.

Trotzdem ein angenehmes Wochenende.

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