Fahrzeuge

Einsatzabteilung Grävenwiesbach
ELW1 - Florian Grävenwiesbach 11


Fahrzeugdaten

Fahrzeugbezeichnung ELW1

Funkrufname: Florian Grävenwiesbach 11
Fahrgestell: Mercedes-Benz Sprinter 416 CDI
Motor/Motorleistung: 163 PS
Getriebe: Automatik
Antrieb: Heck

Feuerwehrtechnischer Aufbau Fa. Redcar
Gesamtgewicht: 4.000 kg
Baujahr: 2021
Geräteräume: 1 (Heck)
Besatzung: 1/3

Einsatzgebiete:
Der ELW1 (Einsatzleitwagen) gehört zu der Gruppe der Einsatzleitfahrzeuge und ist ein Führungshilfsmittel, welcher vor allem an Einsatzstellen mittlerer Größe bis zu hin Großeinsätzen zum Einsatz kommt.
Es ist die Kommunikationszentrale und Anlaufpunkt aller Führungskräfte.

Der ELW1 ist mit 3 fest verbauten Digitalfunkgeräten (MRT: Mobile Radio Terminal) ausgestattet. Hinzu kommen noch 7 digitale Handsprechfunkgeräte (HRT: Hand Radio Terminal).

Eine Telefonanlage mit einem schnurgebundenen, fest verbauten Telefon, sowie 2 DECT-Mobiltelefonen und ein Internetrouter komplettieren die Kommunikationssysteme.
Als Endgeräte stehen ein fest verbauter Car-PC, ein Notebook, sowie ein Tablet PC und ein Multifunktionsdrucker zur Verfügung.

Im Geräteraum befinden sich verschiedene Messgeräte, Material zur Verkehrsabsicherung, ein Rettungsrucksack, sowie Bordwerkzeug und verschiedene Führungshilfsmittel.

Im Fahrzeug verladen sind verschiedene Whiteboards mit Möglichkeiten diese z.B. außen auf Stativen oder per Saugnapf zu befestigen. Einsatzunterlagen sind in digitaler und Papierform vorhanden.

Als Wetterschutz ist eine Markise fest am Fahrzeug verbaut.
Eine LED Umfeldbeleuchtung ermöglicht das Arbeiten im Außenbereich bei Dunkelheit.

Das Einsatzleitfahrzeug rückt je nach Einsatzstichwort mit mind. einem Einsatzleiter, bzw. Führungsassistenten und einem Melder aus.

MTF - Florian Grävenwiesbach 1-19

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung MTF

Funkrufname: Florian Grävenwiesbach 1-19
Fahrgestell: Volkswagen T5

Feuerwehrtechnischer Aufbau Eigenausbau
Gesamtgewicht: 3.000 kg
Baujahr: 2013
Geräteräume: 1 (Heck)
Besatzung: 1/8

Einsatzgebiete:
Das MTF dient zum Transport von Feuerwehrkräften und Gerätschaften an die Einsatzstelle.
Feuerwehrtechnische Beladung: Pulverlöscher, Erste Hilfe Ausrüstung, Getränke, Verkehrsicherungsgerät.
Das MTF dient zum Transportieren von Personal zur Einsatzstelle und zurück. Des Weiteren wird es für Besorgungs- und Vereinsfahrten genutzt.
Das Fahrzeug wird oft und regelmäßig von unserer Jugendfeuerwehr für Übungen und Ausflüge genutzt.

HLF20/16 - Florian Grävenwiesbach 1-46

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20/16
Funkrufname Florian Grävenwiesbach 1-46
Fahrgestell Mercedes 1124
Feuerwehrtechnischer Aufbau Schlingmann
Baujahr 2000
Tankinhalt 2000 Liter
Pumpenleistung 2000 Liter/min bei 8 Bar Druck
Besatzung 9 Personen

Einsatzgebiete

Das HLF20 wurde 2026 als Gebrauchtfahrzeug von der Feuerwehr Oberursel-Stierstadt übernommen und in Eigenleistung umgerüstet. Seither ist es das erste Fahrzeug, sowohl im Brandeinsatz, als auch im Hilfeleistungseinsatz. Zeitgleich wurde das LF16-TS außer Dienst gestellt.

Weitere Details folgen – das Bild wird noch ausgetauscht…….

 

LF 10/6 - Florian Grävenwiesbach 1-42

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung Löschgruppenfahrzeug 10/6
Funkrufname Florian Grävenwiesbach 1-42
Fahrgestell MAN LE 10.180
Feuerwehrtechnischer Aufbau Iveco Magirus
Baujahr 2007
Tankinhalt 1000 Liter
Pumpenleistung 1000 Liter/min bei 8 Bar Druck
Besatzung 9 Personen

Einsatzgebiete

Das LF 10/6 ist ein Löschgruppenfahrzeug und dient zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung. Es verfügt über eine Schnellangriffseinrichtung, welche zum Beispiel bei Fahrzeugbränden zum Einsatz kommt. Außerdem ist es mit 4 Pressluftatmern ausgerüstet. Zwei davon befinden sich in der Mannschaftskabine und können schon während der Fahrt angelegt werden. Auf dem Dach ist ein Lichtmast installiert, der mit Druckluft ausgefahren werden kann. Die Schweinwerfer wurden 2022 auf neueste LED Technik von Setolite umgerüstet. Bei nur 320W Leistungsaufnahme wird ein Lichtstrom von 56.000 Lumen erreicht, womit Einsatzstellen sehr effektiv und hell ausgeleuchtet werden können.
Zusätzlich können auf dem Fahrzeug verschiedenen Wechselmodule wie zum Beispiel zusätzliche Atemschutzgeräte, Ölbindemittel, Unterbaublöcke oder ein Wassersauger mitgeführt werden. Zudem ist auf dem Fahrzeug diverses weiteres Material zur Brandbekämpfung vorhanden.

Bis August 2026 übernahm das Fahrzeug die Rolle des ersten Löschgruppenfahrzeuges im Brand- und Hilfeleistungseinsatz und war bis dahin zusätzlich mit Geräten für die technische Hilfeleistung, u.a. mit hydraulischem Rettungsgerät (Schere, Spreitzer, Rettungszylinder) und Absperrmaterial ausgerüstet. Bis dahin lief es unter dem Funkrufnamen Florian Grävenwiesbach 1-43.

Mit der Anschaffung des HLF20/16, wechselt die Rolle und es ist als LF10 nach Norm beladen. Zusätzlich sind Module wie Tragkraftspritze oder Vegetationsbrandbekämpfung vorhanden. Durch den neuen Funkrufnamenkatalog Hessen, wurde zu diesem Zeitpunkt auch der Rufname auf Grävenwiesbach 1-42 geändert.

In seiner neuen Rolle wird es künftig als drittes Löschgruppenfahrzeug im Brandeinsatz, sowie zweites Löschgruppenfahrzeug im Hilfeleistungseinsatz eingesetzt. Weiterhin übernimmt es eine wichtige Rolle in den überörtlichen Löschzügen, dem Katastrophenschutzzug und bei der Ausbildung. Durch die vielseitige Ausrüstung kann das LF 10/6 bei fast jedem Szenario eingesetzt werden.

TLF 20/25 - Florian Grävenwiesbach 1-22

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung Tanklöschfahrzeug 20/25

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 1-22
Fahrgestell Iveco FF 140 EW
Motor/Motorleistung
Getriebe
Antrieb
Feuerwehrtechnischer Aufbau Iveco Magirus
Gesamtgewicht
Baujahr 2004
Tankinhalt 2400 Liter
Pumpenleistung 2000 Liter/min bei 8 Bar Druck
Schnellangriff ja
Geräteräume 7
Besatzung 9 Personen

Einsatzgebiete

Das TLF 20/25 ist ein Tanklöschfahrzeug und dient zur Brandbekämpfung und zur Sicherstellung der Wasserversorgung in Waldgebieten und an entlegenen Einsatzstellen. Es verfügt über eine Schnellangriffseinrichtung, welche zum Beispiel bei Fahrzeugbränden oder kleinen Flächenbränden zum Einsatz kommt. Das Fahrzeug ist mit 4 Pressluftatmern ausgestattet. Diese sind alle in der Mannschaftskabine installiert und können während der Fahrt angelegt werden. Da es in Grävenwiesbach einen ca. 1,4 km langen eingleisigen Eisenbahntunnel der Taunusbahn gibt, verfügt das TLF auch über fünf Langzeitatmer. Das Fahrzeug ist zusätzlich mit 18 Reserveflaschen ausgerüstet. Auch stehen Hilfeleistungsmaterialien wie Absperrmaterial, Ölbindemittel und eine Beleuchtungsgruppe zur Verfügung.
Rolle bei der Feuerwehr Grävenwiesbach

Das TLF 20/25 ist das zweite Angriffsfahrzeug der Feuerwehr Grävenwiesbach. Durch den großen Wasservorrat ist das Fahrzeug dabei vor allem zur Unterstützung des LF 10/6 vorgesehen. Für Waldbrände und kleinere Brände außerhalb der Ortsbebauung ist es die erste Wahl.

GW-L - Florian Grävenwiesbach 1-69

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung Gerätewagen Logistik

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 1-69
Fahrgestell Mercedes ATEGO
Motor/Motorleistung 230 PS
Getriebe 6 Gang Schaltgetriebe
Antrieb Heckantrieb
Feuerwehrtechnischer Aufbau Thoma
Gesamtgewicht 12.000 kg
Baujahr 2006
(feuerwehrtechnischer Aufbau 2011)
Geräteräume Laderaum mit Plane und Spriegel
Besatzung 1/1
Beladung

4 Rollcontainer a 500 m B-Schlauch
1 Rollcontainer wasserführende Armaturen
1 Rollcontainer Tragkraftspritze
1 Rollcontainer Stromerzeuger
1 Rollcontainer Faltbehälter u.a. 5000 Liter

während der trockenen Monate sind an Stelle von 2 Rollcontainer a 500m B-Schlauch verladen:

1 Rollcontainer Vegetationsbrand Handwerkzeuge
1 Rollcontainer Vegetationsbrand Löschrucksäcke und Rucksäcke D-Schlauchmaterial

zusätzlich bzw. im Austausch können verladen werden:

1 Rollcontainer Ölspurbeseitigung
1 Rollcontainer Unwetter mit Tauchpumpe, Schlammsauger und Mini-Chiemsee Pumpe
1 Rollcontainer Atemschutz mit Langzeitatmern und Reserveflaschen
1 Rollcontainer Atemschutzflaschen
1 Rollcontainer Sonderlöschmittel (Pulver- und CO2-Löscher)
2 Rollcontainer Leerwanne

Einsatzgebiete

Der GW-L ist ein Gerätewagen und dient vornehmlich zur Sicherstellung der Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke.
Das Fahrzeug kann aber auch als Transportfahrzeug genutzt werden, zum Beispiel um spezielle Geräte nachträglich zur Einsatzstelle zu transportieren.

Rolle bei der Feuerwehr Grävenwiesbach

Der Gerätewagen-Logistik wurde von der Feuerwehr Grävenwiesbach angeschafft, weil es im Gemeindegebiet teilweise Problem mit der Löschwasserversorgung gibt. Da nur zwei Mann im Führerhaus des GW Platz haben, unterstützt die Ortsteilwehr Naunstadt mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug, wo sechs Mann Platz finden, die Feuerwehr Grävenwiesbach im Einsatzfall bei der Bedienung des GW.

Das GW-L verfügt über eine umfassende Beladung zur Sicherstellung der Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke. Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Tragkraftspritze TS 8/8 welche z.B. Wasser aus offenem Gewässer pumpt. Sie kann aber auch als Zwischenpumpe benutzt werden. Des Weiteren verfügt das Fahrzeug über 2000 Meter B- Schlauch, welche auf acht Rollcontainer aufgeteilt sind. Der Gerätewagen Logistik ist das vierte Angriffsfahrzeug der Feuerwehr Grävenwiesbach und ist in der Nachrückeinheit und bei Transporten von wichtigen Gerätschaften tätig.

Ehemalige Fahrzeuge

LF 16/TS - Florian Grävenwiesbach 1-45

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung LF 16/TS

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 1-45
Fahrgestell Mercedes-Benz
Motor/Motorleistung
Getriebe Schaltgetriebe, 4-Gang
Antrieb Allrad (zuschaltbar)
Feuerwehrtechnischer Aufbau Fa. Lentner
Gesamtgewicht
Baujahr 1990
Pumpenleistung 1600 l/min bei 8 bar
Geräteräume 5
Besatzung 1/8

Einsatzgebiete

Das LF 16-TS ist ein Löschgruppenfahrzeug und dient zur Brandbekämpfung und zur Sicherstellung der Wasserversorgung über lange Wegstrecken.

Rolle bei der Feuerwehr Grävenwiesbach

Das LF 16/TS verfügt über eine Tragkraftspritze TS 8/8 welche z.B. Wasser aus offenem Gewässer pumpt. Die Vorbaupumpe schafft eine Nennförderleistung von 1600 Liter pro Minute. Sie gewährleistet die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke. Auf dem Fahrzeug befindet sich hauptsächlich Material zur Brandbekämpfung. Dennoch kann es kleinere Technische Hilfeleistungen bewältigen. Das Fahrzeug ist das dritte Angriffsfahrzeug der Feuerwehr Grävenwiesbach und ist in der Nachrückeinheit und bei Sonderaufgaben wie z.B. bei Ölspuren und der Entfernung von Insektennestern tätig. Des Weiteren wird es vornehmlich zur Ausbildungs- und Übungszwecken der Jugendfeuerwehr eingesetzt.

Das Fahrzeug wurde im Juli 2026 nach 36 Jahren als treuer Begleiter außer Dienst genommen.

 

ELW1 - Florian Grävenwiesbach 1-11

Fahrzeugbezeichnung ELW1

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 1-11

Im Dienst 2006 – 2021

LF16-TS - Florian Grävenwiesbach 45/2

Fahrzeugdaten
Fahrzeugbezeichnung LF16-TS

Funkrufname

Florian Grävenwiesbach 45/2

Im Dienst 1986 – 2004

LF8/6 - Florian Grävenwiesbach 42

Fahrzeugbezeichnung LF8/6

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 42

Im Dienst 1994 – 2007

Das Fahrzeug wurde anschließend am Standort Laubach stationiert.

 

MTF - Florian Grävenwiesbach 19

Fahrzeugbezeichnung MTF

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 19

Im Dienst 1993 – 2006

Das Fahrzeug war ein ehem. Polizeifahrzeug und wurde in Eigenleistung umgebaut.

 

TLF16/25 - Florian Grävenwiesbach 22

Fahrzeugbezeichnung TLF16/25

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 22

Im Dienst 1975 – 2004

Das Fahrzeug wurde zuletzt  im Jahre 2024 in Argentinien, umgebaut als Baustellenfahrzeug / Kipper, gesichtet.

 

LF16 - Florian Grävenwiesbach 43

Fahrzeugbezeichnung LF16

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 43

Im Dienst 1965 – 1991

 

LF16-TS - Florian Grävenwiesbach 45

Fahrzeugbezeichnung LF16-TS

Funkrufname Florian Grävenwiesbach 45

Im Dienst 1961 – 1991

 

Flader TS4

TS4 / Flader Werke Berlin

Baujahr 1938

Historische Bedeutung:
Die Flader TS 4 war die erste Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr Grävenwiesbach und markierte einen bedeutenden Schritt in der Technisierung des örtlichen Brandschutzes. Mit der TS 4 war es erstmals möglich Wasser schnell und mit Druck zur Brandstelle zu befördern – eine enorme Verbesserung für die damalige Zeit.